Sommerkirche 2026 – „Simon Petrus“

(AN) Simon Petrus also – eigentlich heißt er: Simon Barjona; Simon der Sohn des Johannes. Er stammt aus einem kleinen Dorf am Ufer vom See Genezareth. Fischer ist er von Beruf, genau wie Andreas, sein jüngerer Bruder und die Familie lebt in Kapernaum. Dazu gehören außer den beiden auch noch die Schwiegermutter von Simon – und wo es eine Schwiegermutter gibt – da muss es eben auch eine Ehefrau geben. Aber die wird gar nicht erwähnt.

Es ist wie immer bei den Personen aus der Frühzeit des Christentums; es überlagern sich Geschichten und spätere Legenden; schwierig zu beurteilen, wo den überhaupt der historische Kern der Person liegt. Dass er nicht der Phantasie der Evangelisten entstammt, nicht ausgedacht, sondern tatsächlich gelebt hat; soviel ist schon mal klar. Da gibt es nicht nur die Schriften der Bibel, auch Archäologen sich sicher, dass sie Spuren seines Lebens in Galiläa nachweisen können.

Jesus selbst verleiht Simon den Beinamen Kephas, das ist aramäisch und bedeutet „Fels“ und diese Bezeichnung verbreitet sich dann in der griechischen Übersetzung, also „Petrus“.

„Du bist Petrus“; sagt Jesus Christus, „und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen.“

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