Filmdreh in Edewechter St. Nikolai-Kirche


(BO)
Ganz anders soll es werden, das neue Video, das die Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg zum Osterfest veröffentlichen will. Ganz anders als der Film, der zu Weihnachten vielen Menschen das Christfest unter Corona-Bedingungen ein wenig zu versüßen half: wunderbare Musik, Ochs und Esel, Maria und Josef mit dem Kind im Stall zu Bissel – dazu Bischof Thomas Adomeit mit der frohen Botschaft von der Geburt Christi. Weihnachten, das war zum Anfassen. Ostern aber ist anders. Deshalb braucht es auch eine andere Bildsprache und andere Musik, weiß Pastor Hans-Werner Kögel von der Pressestelle der oldenburgischen Kirche. Nach dem winterlichen Dreh im Oldenburger Land begleitet er auch dieses von ihm konzipierte österliche Filmprojekt mit bewährter Ruhe und viel Überblick.
Am Sonnabend, den 12. Februar war er mit einem Filmteam von „Oldenburg eins“ zu Gast in Edewecht. In der dortigen St. Nikolai-Kirche wurden einzelne Szenen vom Altar abgeflilmt. Was der „Meister von Osnabrück“ vor gut 500 Jahren mit seiner Holzschnitzkunst in der mittelalterlichen Ammerländer Dorfkirche in Szene setzte, wurde an diesem Nachmittag in stundenlanger Feinarbeit filmisch neu zum Leben erweckt.
Auch an den kommenden Wochenenden wird Pfarrer Kögel mit dem Filmteam auf der Suche nach dem leeren Grab unterwegs sein, um weitere österliche Szenen einzufangen. Was genau sich dahinter verbirgt und was konkret zu sehen sein wird, darüber schweigt er. Wie ein Grab. Aber Ostern kommt. Ganz bestimmt. Dann werden wir sehen – und staunen!

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