St.Nikolai-Kirche

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                                                                                    St.Nikolai-KircheBlick von Südwesten

Im April 1975 führte der Bezirksarchäologe Dr. Zoller eine Grabung in der Kirche durch. Sie bestätigte als älteste Phase einen Rechteckbau des 13./14. Jahrhunderts. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts erfolgte der Anbau des Chors im Osten und schließlich im 16. Jahrhundert eine Verlängerung des Schiffs nach Westen. Zum ältesten, romanischen Bestand gehören die rundbogig geschlossenen Fenster im Süden und Norden.

 

Blick von Westen 1974
St.Nikolai-Kirche

Die Westmauer wurde 1975, besonders was die Fenster betrifft, neu gestaltet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...von Osten um 1930       ... von Südosten um 1950                ...von Osten im Sommer 1999
St.Nikolai-KircheSt.Nikolai-KircheSt.Nikolai-Kirche   

 

 




 

Der auf dem mittleren Bild zu erkennende Vorbau hatte eine seitliche Eingangstür, die als Aufgang zur Empore diente, außerdem von Pastor und Küster benutzt wurde. Außen war der "Gitterkasten" angebracht, in dem über viele Jahrzehnte die Aufgebote ausgehängt waren. Das zugemauerte große Fenster wurde 1993 nach fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Mölln, Rostock, Solingen und Hoyerswerda mit einer Tafel versehen, auf der 3.Mose 19,33 zu lesen ist:

St.Nikolai-Kirche"Unterdrückt
nicht
die Fremden,
die in eurem
Lande leben,

sondern
behandelt sie
genau wie
euresgleichen.

St.N.Sonnenuhr.jpg (11095 Byte)

In der Nord- und Südmauer bildet ein "deutsches Band" den oberen Abschluss.
Der Haupteingang befindet sich in der Südmauer; östlich daneben befindet sich eine Sonnenuhr, die von Johann Harmjanz aus Westerscheps angefertigt wurde.

 

 

 

 

 

 

Der westliche Eingang führt zu Nebenräumen, die durch Wand und Tür vom Kirchenschiff getrennt sind.


Grundriss der St.Nikolai-Kirche

 

31.01.2009